Innovation

Innovation (16)

Iceventure
18. September 2018
geschrieben von
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Enterprise Blockchains – A Pragmatic & Realistic Guide for CIOs/CDOS – an Iceventure briefing

Background of the Enterprise Blockchain briefing

The blockchain promises to alter the way business transactions, data storage, industry value chains and associated revenue models. And unlike other innovation first deployed by start-ups many Enterprises as well as SMEs investigate the various use cases.
For example, Banking & Financial Services is the leading sector in enterprise blockchain adoption with a high number of PoCs. Adoption of use cases around payments, trade finance, and wallets are advancing rapidly.

Check out our complete guide here:  https://www.slideshare.net/Iceventure/enterprise-blockchains-a-pragmatic-realistic-guide-for-cioscdos

Challenges for Enterprises/SMEs adopting an Enterprise Blockchain

Dott. Arnbjörn Eggerz
20. Juli 2018
geschrieben von
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Der Innovation hinterher? Enterprise Blockchain Landkarte Deutschland Teil 2

Erweiterung der Enterprise Blockchain-Landkarte

In unseren letzten Post haben wir eine Landkarte des deutschen Blockchain-Ökosystems mit Fokus auf die Enterprise Blockchain aus einem aktuellen Projekt - einer Studie - vorgestellt und geteilt.

Heute erweitern wir diese noch um die Aspekte Verteilung der Startups, weiteren Corporate Kooperationen und dem Vergleich zur aktuellen Wertschöpfungskette in Deutschland.
Diese Einschätzungen sind wichtig, um den Innovationsgrad und die Adaptionsgeschwindigkeit einer Technologie zu verstehen. Denn daraus ergibt sich der abgeleitete Handlungsbedarf. Es gibt nämlich große Unterschiede zwischen sektoraler Veränderungen durch technologiegetriebene neue Geschäftsmodelle (M&A zum Ankauf) oder Effizienzschübe durch eine breite Technologieanwendung durch Adaption (Make or Buy eines IT-Prozesses).

Auffällig bei der Blockchain ist, dass bereits jetzt viele große Firmen an dieser Technologie Interesse haben und Schritte zur Implementierung unternehmen. Laufend kommen neue Bekanntmachungen zu Vorhaben mit dieser Technologie. Nahezu alle bekannten großen Firmen haben Proof-of-Concepts erstellt, laut öffentlichen Ankündigungen (und unseren Hintergrundgesprächen) sind weitere geplant.
Stellt sich also die Frage: Wo entstehen Corporate Partnerships? Und wie passen sie in das Gesamtbild der deutschen Industrie?

Bevorzugte Industriebereiche der Blockchain-Startups

Dazu betrachten wir als erstes die Verteilung von Blockchain-Startups in einzelnen Sektoren.
Ausgangspunkt ist die Überlegung, wie von uns bei der Bewertung einer Technologie angewandt, dass sich Startups naturgemäß in Marktsegmenten positionieren, die ein sehr großes Wachstumspotential und Raum für eine Error Margin versprechen. Wo sieht also der Markt die größten Innovationspotentiale? Wo setzen Startups und VCs den Fokus bei Blockchain-Innovationen? Diese Entwicklung stellen wir an Hand einer Grafik dar.

Blockchain projects by industry crop TR 072018

Dott. Arnbjörn Eggerz
06. Juli 2018
geschrieben von
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Landkarte zur Enterprise Blockchain in Deutschland 06 2018

(English version - Enterprise Blockchain Ecosystem Map Germany 07 2018Enterprise Blockchain Ecosystem Map Germany 07 2018)
Eines der großen Themen von 2018 ist die Blockchain. Interessant dabei ist die auffällig große Nachfrage nach Lösungen für etablierte Unternehmen, sogenannten Enterprise Blockchains.
Dies unterscheidet diese Technologie von anderen in diesem Stadium, zu denen wir in der Vergangenheit gearbeitet haben.

Eine große Bandbreite an Fragen von Firmenkunden

Bis heute offen bleibt -sowohl bei den Anfragen als auch gesichtete Use Cases - die Frage, ob das Thema IT-Modernisierung allgemein im Vordergrund steht, oder ein spezifisches, disruptives Geschäftsmodell, dass durch die Eigenschaften einer Blockchain ermöglicht wird. Auch gibt es nach wie vor zu der Technologie eine ganze Reihe von Fragen. Hier liste ich eine Auswahl, die uns gestellt wurde oder von uns gestellt werden.

  • Ist es sinnvoll, die Technologie im Unternehmen anzuwenden? Wenn ja, wann?
  • Wie kann man den richtigen Use Case heraus filtern?
  • Kann man wirklich keinen Datensatz löschen, wenn er nicht mehr gebraucht wird?
  • Und, eine der häufigsten, wie ist der Kosten/Nutzen Vergleich?

Dazu veröffentlicht Iceventure Ende des Jahres eine Studie für die Öffentlichkeit zum Thema operative Kosten der Enterprise Blockchain.

Einen kleinen Einblick in das Ökosystem zur Enterprise Blockchain in Deutschland veröffentlichen wir schon heute.

Landkarte Enterprise Blockchain Deutschland 072018 v1

Wichtige Erkenntnisse aus der Blockchain Landkarte

Dott. Arnbjörn Eggerz
17. Mai 2018
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Bitcoin und Blockchain – eine kurze Einschätzung (Update Mai 2018)

Viele Kunden diskutieren bereits seit Jahren über Kryptowährungen, Bitcoin und Blockchain und der davon ausgehenden „Disruption" mit uns. Am Anfang lag der Fokus dabei primär auf Bitcoin, sicher auch durch die Eurokrise beeinflusst.

Kunden unserer internen Researchberichte zu Technologieeinschätzung wissen also schon lange, dass wir Bitcoin insbesondere als Währungskonzept, dass anderen Währungssystemen wie von der Zentralbank kontrolliertes Fiat Money, weit überlegen sei, kritisch gegenüberstehen.

Hier ist nicht der Platz für die detaillierte Analyse der Gründe, aber die Möglichkeit Deflation und Inflation auch bei Bitcoin aufzuzeigen, sind ein Teil der Argumente.

Die Blockchain – eine interessante Technologie

Wir haben damals auch die Meinung vertreten, dass die zu Grunde liegende Technologie für Bitcoin, die Blockchain sowohl ein sehr interessantes Konzept und Technologie ist. Allerdings sind für die Einsatzszenarien die Voraussetzungen und Business Cases pro Fall zu diskutieren.

Grade am Anfang waren sehr viele Ideen auf den Technologiekonsumenten abgestimmt, was in unserer Bewertung der falsche Einsatzort für den Anfang ist. So erscheint z.B. das Szenario den Endkunden damit einfacher am Stromhandel teilhaben zu lassen, als nicht der ideale Fall.

Eine Technologie auf der Suche nach der Anwendung

Die Eigenschaften und Voraussetzungen (dezentral, sicher) der Blockchain bedeuten zwar viele spannende Möglichkeiten, die „Killerapplikation" scheint uns aber nicht gefunden, zumal die Blockchain-Lösung besser sein muss als vorhandene Lösungen.

Es entsteht der Eindruck einer Technologielösung auf der Suche nach Anwendungsszenarien. Dieser Eindruck wurde auch auf dem interessanten Workshop an der TU München 2017 in der Diskussion mit den Teilnehmern bestätigt.

So sehen wir viele Whitepaper zu Anwendungen im Energiebereich, Im Finanzsektor oder in der Logistik. Oft sind dies aber nur Konzepte. Auf der anderen Seite beobachten wir natürlich viele auch große Firmen, die wirklich interessante Projekte auf den Weg bringen.

Offene Fragen der Blockchain

Es bleibt aber spannend, auch wenn in unserer Sicht noch eine Reihe von Fragen offen sind. Diese sind neben der Skalierbarkeit auch die Kostenverläufe in einer großflächigen Anwendung.

Wir werden hier weitere Updates veröffentlichen.

Siehe noch die Studie: Die Blockchain - Anwendungen in der Praxis

Dott. Arnbjörn Eggerz
04. August 2016
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Computer Hardware - eine Zukunft über Mobil hinaus? Interview mit Marcus Reuber von Dell Deutschland

Der Markt für PCs und Laptops ist nicht erst seit der Einführung von Tabletts in großer Bewegung. „Mobile kills all" – heißt es. Doch ist es wirklich so, wenn die Absatzzahlen der Tabletts bereits zurückgehen? So ordnen wir z.B. das Geschehen nicht entlang der Geräte, sondern entlang einer neuen Segmentierung von B2B Nutzern und C-Nutzern ein. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die gespräche mit unseren Softwarekunden. Es gibt also die Frage, welche Softwaretrends sich wirklich z.B. als Anforderung bei Hardwareherstellern bestätigen lassen. Denn diese beobachten den Markt sehr genau.

Zeit also für ein Interview mit einem Produktspezialisten eines Hardwareherstellers, um die relevanten Trends im Hardwarebereich heraus zu finden und Entwicklungen zu diskutieren.

Arnbjörn Eggerz (AE): Ich begrüße heute Herrn Reuber von Dell. Vielen herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Unser erster großer Themenbereich ist „Umbrüche im PC-Markt" im weitesten Sinne. Wir haben hier sehr viel Veränderung erlebt, getrieben von dem Trend „mobile first". Wie ist aus der Sicht von Dell ein Szenario für die nächsten 3-5 Jahre für die PC-Industrie, für die Hardware-Industrie? Wie sind ihre Erwartungen mit einem besonderen Fokus auf Notebooks? Sehen Sie klare Trends?

Marcus Reuber (MR): Es gibt natürlich eine Vielzahl von Szenarien. Ich sag mal so viele Szenarien, wie es Kunden gibt. Aber es zeichnen sich einige klare Trends ab. So gibt es natürlich Themen, die immer wieder von den Kunden angefragt werden und auch die entsprechenden Geräte und Lösungen dazu nachfragen.
Der erste Trend ist natürlich klar. Es geht immer mehr zur Mobilität. Es gibt immer noch einen Desktop-Markt, ein Markt für klassische Desktop-PCs. Jedoch wollen Die Kunden immer mehr Lösungen, die auf Mobilgeräte abzielen. Was wir aber feststellen ist, dass ein klassischer Tablet PC nicht unbedingt ausreicht. Der Grund ist, dass ein Tablet PC auch heute noch hauptsächlich für das Konsumieren von Informationen gedacht ist und benutze wird. Im Businessumfeld will man aber produktiv sein.

Dott. Arnbjörn Eggerz
10. Juni 2016
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Batteriespeicher, Produktion & Energiewende in DE - Interview mit C. Triebel, CVO Younicos

Das Videointerview entstand an dem 9. Batteriestammtisch München zum Thema Stationäre Speicher.

Nach einer spannenden Podiumsdiskussion gab es die Gelegenheit mit Clemes Triebel , CVO von Younicos zu sprechen.

Themen waren

Dott. Arnbjörn Eggerz
11. Mai 2016
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stationäre Batteriespeicher, Produktion & Forschung in DE - Interview mit Dr. Hirnet, VARTA Storage

Das Videointerview entstand an dem 9. Batteriestammtisch München zum Thema Stationäre Speicher.

Vor einer spannenden Podiumsdiskussion gab es die Gelegenheit mit Dr. Alexander Hirnet, CTO der VARTA Storage GmbH zu sprechen.

 

Themen waren

Dott. Arnbjörn Eggerz
22. Oktober 2015
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Zukunft Elektromobilität - kann Innovationsgeschichte neue Lösungen aufzeigen?

Die eCarTec ist eine gute Gelegenheit die aktuelle Zulassungsstatistik von Elektroautos auf deutschen Straßen zu kontrollieren.

Die reale Situation der Emobilität in Zahlen

E Autos in Deutschland Ist Plan 2020Die exakte Zahl ist 18.948. Dies ist im Vergleich zu den 7.114, die wir vor zwei Jahren zählten, als wir den ersten Workshop auf der eCarTec zum Thema „Rethink E-Mobilität – alternative Wege denken" angeboten haben, ein beachtlicher Fortschritt.
Allerdings ist diese Zahl immer noch um 981.052 Autos von dem 1 Million Ziel der Bundesregierung und Industrie bis 2020 entfernt. Zudem ist diese Anzahl, umgelegt auf alle Automobilhersteller und deren Stückzahlanforderungen an eine Serie, als reine Handarbeit einzuordnen.
Nun ist an Ideen und Vorschlägen kein Mangel, wie das zu ändern wäre.
Der wohl am häufigsten geäußerte Ratschlag ist die Subventionierung d.h. ein Eingriff von staatlicher Stelle.

Aus Sicht des Innovationsberaters allerdings sind diese Vorschläge der falsche Ansatz. Denn bevor man etwas verbessern kann, ist eine saubere Analyse des Problems und seiner Ursachen vorzunehmen.

Aus Sicht eines Innovationsexperten war dies eine vorhersehbare Entwicklung

Die Frage, die wir uns gestellt haben, ist also ob diese Entwicklung des E-Autos von vorneherein so zu prognostizieren gewesen ist. Die Antwort darauf ist ja. Entscheidend ist allerdings zu verstehen, warum wir zu dieser Aussage kommen. Denn diese ist in keinster Weise in einer Ablehnung der Technologie oder durch ein Festhalten am Status quo begründet. Die Einordnung erfolgt rein durch das Bewerten der Innovation E-Auto in dem aktuellen technischen und sozio-ökonomischen Kontext und basierend auf Innovationsgeschichte und Forschung.

Dott. Arnbjörn Eggerz
07. Mai 2015
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Einige Gedanken zu SaaS in Deutschland oder Iceventure goes EuroCloud Deutschland Conference 2015

saas cloud GeschäftWährend in den USA SaaS Investitionen in 2014 $11.7B mit ganzen 1127 Deals1 betrugen, ist es in Deutschland doch deutlich „ruhiger" was das Thema angeht.
Denn hier beträgt der geschätzte Umsatz mit SaaS-Lösungen ca. 2,5 Milliarden in 2014 je nach Studie2.
Jetzt ist natürlich Umsatz nicht gleichzusetzen mit Investitionen. Auch muss man in den Zahlen zu Investitionen von VCs die Ausfälle berücksichtigen und für einen korrekten Vergleich die Größenrelationen der beiden Länder z.B. an Hand der Gesamtbevölkerung adjustieren. Dennoch ist die Diskrepanz auffällig3.

Das verwundert Iceventure doch sehr, sollte SaaS
a) eines der „heißen Themen" sein, das zum einen Potential hat weitere Effizienzvorteile grade im Bereich KMU aber auch für Corporates zu erlangen
b) eigentlich gut zu der durch Deutschland wandernden Start-up und Gründungswelle passt, ebenso wie zur Ökosystemfrage.

Dott. Arnbjörn Eggerz
10. April 2015
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digital disruption - the example of the most underrated Fintech startups Tradeshift

I have been working on a Fintech overview project recently. It is quite interesting to see the momentum in this sector with all its remarkable companies and concepts. However, to my surprise, one company I have been following since a couple of years is hardly ever mentioned. I think this is strange given its potential. Therefore, this blog post is about one of the most interesting startups in this sector – Tradeshift. It seems mostly overlooked and to be the most underrated startup in the European if not the global startup scene.

Furthermore Tradeshift perfectly illustrates Iceventure's hypothesis regarding the adaption channel of many internet innovations. We, in contrast to many, think it happens via enterprise tech and not via the consumer tech adaption channel.
In order to explain the case mentioned above, let us proceed step by step, by starting with a quick check of the big picture, followed by a description of the basic services and the main arguments.

Market size and potential of E-billing

digital disruption process e invoice market size TradeshiftAccording to a study the annual bill & invoicing volume in the world is at 500bn with an annual growth of something like 2%-3%. Broken down to Europe the amount is estimated to be at 35bn, roughly divided 50:50 between consumer and business (including business to government). In Europe on average 19% of this volume is considered to be transmitted electronically. The market size for E-billing, a further digitalization of this process, is estimated to reach 7,3bn in 2015 with an annual growth rate of 19% (average – B2B/B2G growth is faster than B2C)1. For Germany for example the volume is said to be at 1.6bn with a growth rate of 15,4%2. Numbers for Italy are currently unavailable.
Thus, we are talking about an enormous market volume ready for disruption. That is what Tradeshift aims to do.

 
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